Posts

Es stinkt im Literaturbetrieb

Bild
Eislady ...Eisprinzessin ...Estibaliz Carranza, man erinnert sich noch, das war doch die, die zwei Männer zerstückelte und dann in einer Tiefkühltruhe lagerte ...in allen Gazetten wurde damals darüber geschrieben, wochenlang, seitenlang ... Die Doppelmörderin Estibaliz Carranza steht derzeit wieder in der Öffentlichkeit, sie hat nämlich ein Buch geschrieben ...eine ganze Seite  "Gratisreklame" wird auch gleich dazu geliefert. Da fragt sich mancher Autor vielleicht,  was er tun kann, um ebensoviel Aufmerksamkeit zu erhalten - und hier macht sich ein ganz ganz zarter Geruch bemerkbar ...ein aufkommendes Stinken! Herr Thomas Glavinic hatte da nämlich so eine Idee, er besuchte die Mörderin im Gefängnis um ... Ja warum? Das wusste der Autor selber nicht, sprach von "hinterm Vorhang schauen". Aber er wußte, dass niemand von uns nur gut oder nur böse ist, obwohl er - wie er selbst sagt - kein Psychiater  ist, und dass es ein sehr amikales Gespräch war. Am ...

Minister kommen und gehen ..

Bild
Ob  Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit oder Frankreichs Wirtschaftsminister Montebourg - mit dem französischen Wirtschaftsminister verließen sogleich zwei weitere das glatte Politikparkett - Bildungsminister Benoit Hamon und Kulturministerin Aurelie Filippetti ...sie alle wollen nicht mehr. Sie haben es satt ! Wir auch ! Wir, das Volk ...ja das gibt es auch noch, wird jedoch parlamentarisch nur vor Wahlen bemerkt ...können jedoch nicht einfach davon laufen und einen Scherbenhaufen hinterlassen. Wir, das Volk ...jeder einzelne Bürger davon ... kann nicht seinen Job hinwerfen und, trotz einer guten Pension, danach einen Versorgungsjob in der Privatwirtschaft annehmen. Wir, das Volk ...muss nämlich um jeden Arbeitsplatz kämpfen, zittern, dass es ihn nicht verliert. Nicht auszudenken, was geschähe, wenn WIR , das Volk, einfach nicht mehr wollten...und gingen , weil es zwischen uns und der Regierung keinen Zusammenhalt mehr gibt ...

Netzwerken mit Robin Williams

Bild
Ja ich weiß  - ohne geht es nicht! Trotzdem ist eine nähere Betrachtung nicht uninteressant. Netzwerke hat es ja schon immer gegeben, wir Österreicher nennen sie auch gerne Freunderlwirtschaft. Die ehemals freundschaftlichen Netzwerke haben begünstigt und unterstützt, wenn jemand etwas durchsetzen, forcieren wollte oder auch in Not geraten war - man blieb jedoch immer noch der, der man war. Man war kein Gefanger des Netzes, durfte eigenständig bleiben, eine Persönlichkeit, kein Wendehals. Wohlgemerkt - dieser Text betrifft nicht das politische Geschehen, sondern ausschließlich das private Netzwerken. Obwohl  ...es gibt auch Netzwerker, die es nur aufgrund ihres politisches Engagements geschafft  haben,  in irgend einem Netzwerk bis zur Selbstaufgabe Löcher zu stopfen, um dann belohnt zu werden.. Heute hat das Wort  einen unangenehmen Beigeschmack bekommen und macht nachdenklich. Bin ICH noch ich? Oder vielmehr, was bin ich ohne Netzwerk? Nichts? Hätte...

best point of Vienna

Bild
Anleitung Lotterie-Lose kaufen und eine Million gewinnen, danach sofort zum Friseur gehen, und schön wie Du bist,  im Reisebüro nebenan ein Ticket Round the World kaufen, das alles am best point of the world - Vienna...

Pressefreiheit

Bild
Nach der Beschneidung der Meinungsfreiheit, folgt die Beschneidung der Pressefreiheit, am Ende sieht Information so aus:

Ende oder Anfang?

Bild
Wenn ein nahestender Mensch stirbt, sieht man die Welt plötzlich mit anderen Augen. Was im aktuellen Leben wichtig war, ist auf einmal ganz klein ... die Gedanken darüber, was man versäumt, nicht bemerkt und nicht gemeinsam gelöst hat, füllen nun eine dunkle Stelle aus, die man früher nie betreten hat ... Eine gewisse Zeit fühlt man sich auch orientierungslos ...auf einmal erhältst du ein paar Zeilen: Denke Dir ein Bild - weites Meer ein Segelschiff setzt seine weißen Segel und gleitet hinaus in die See, Du siehst, wie es kleiner und kleiner wird. Wo Wasser und Himmel sich treffen, verschwindet es. Da sagt jemand: Nun ist es gegangen, ein anderer sagt: Es kommt! Der Tod ist ein Horizont und ein Horizont ist nichts anderes als die Grenze unseres Sehens. Wenn wir um einen Menschen trauern, freuen sich andere, die ihn hinter dieser Grenze wiedersehen ... Diese Zeilen habe ich von meiner Tochter erhalten, sie hat sie für mich gefunden, bei einem unbekannten Autor ...

Albertina - oder die Kunst des Sehens

Bild
In ein Museum gehen ist eine Sache -  Bilder mit den eigenen Augen sehen, ist eine andere ... In den Ausstellungräumlichkeiten hängen die alten oder jungen Meister, perfekt beleuchtet ...kleine Täfelchen an der Wand klären uns auf, über die Maler und Entstehungszeit ... manchmal auch über deren Motivation.  Man liest und nimmt es hin - man schaut und ist berührt, enttäuscht, verzweifelt, weil man nicht das sieht was der Maler ausdrücken wollte oder umgekehrt, man sieht zu viel ... Die Kunst des Weglassens um dadurch Spannung zu erzeugen, beherrschte zum Beispiel Alfred Hitchcock perfekt.  Ich habe dieses Weglassen  in der Albertina in Wien ausprobiert, nur Ausschnitte aus bekannten, großformatigen Gemälden fotografiert ...und eine neue Welt entdeckt.  Die Welt der Pinselstriche! Sehen Sie selbst, raten Sie, um welche Berühmtheiten und deren Bilder es sich handelt. Hier eine Auswahl an Namen: Miro, Nolde, Matisse, Itten, Hofer, Malewitsch, Pica...