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Kunstblick auf Kunst

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Ja, ich gebe zu ...ich war schon länger nicht da ...das bedeutet aber nicht, dass ich nicht fleissig war ...und kreativ. Neue Projekte sind in Arbeit, alte müssen betreut, ergänzt und weiter geführt werden...aber etwas konnte ich mir nicht entgehen lassen. Folgen Sie mir bitte ... Man sagt, Schönheit liegt im Auge des Betrachters, gilt dies auch für die Kunst? Ein befreundeter Künstler, Gestalter oder Liebhaber von Formen, wie auch immer man es auch nennen kann, zweifelt gelegentlich daran, dass seine Werke Gnade vor den Augen der Nicht-Kreativen finden. Was also tun? Ein Experiment wagen? Das Experiment Ich finde, es ist doch ganz einfach ...wir fragen einfach die Menschen auf der Strasse, sage ich. Gesagt, getan, das gute Stück wird eingepackt und nach Baden geführt. Dort wollen wir es an einem zentralen Platz aufstellen und die Reaktionen der Vorbeigehenden beobachten. Aber es kommt anders, denn es regnet ... Wir suchen daher einen überdachten Durchgang auf, von de...

sichtbar ...unsichtbar ...

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Jetzt kommt bald wieder die Zeit der "offiziellen Jahresrückschau" der Medien. Vieles, das uns im vergangenen Jahr berührt, aufgeregt, erfreut hat, ist ja bereits wieder aus dem Gedächtnis verschwunden.  Manches verschwindet prinzipiell, wie z. B. Akten. Wenn es ihnen nicht gelungen ist, auf dem Weg von da nach dort zu verschwinden, so lässt man ihnen Unterstützung angedeihen indem man sie schwärzt oder "baden gehen" lässt ... Eine weitere Möglichkeit sie verschwinden zu lassen heißt - ab in den Nebel und niemand weiß wer wir sind ... Aber nicht nur Akten können entschwinden, auch Geld kann das sehr gut ...Millionen über Millionen verschwinden ins Dickicht der Umgebung und tauchen dann woanders wieder auf. Beteiligt daran sind unterschiedliche Personen, Netzwerker nennt man sie, sie sind so unterschiedlich, wie diese Bäume hier. Am Ende des Schlamassls gibt einen Kahlschlag, das jüngste Gericht schlägt zu und manche landen im "grauen ...

Eine Vor-Weihnachtsgeschichte

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Jetzt ist es bald wieder soweit - die stillste Zeit im Jahr sollte es sein, bald wird wieder emsig geklickt und geschickt, die Mail-Weihnachtspost geht online. Die Texte sind meist vorgefertigt oder ergoogelt, und was dem Einen gefällt wird wohl dem Anderen auch recht sein. Blinkende Tannenbäume, gescheite Sprüche und wackelnde Weihnachtsmänner, findet man in den Tiefen des Internets zu Hauf, dann muss nur noch das Adressbuch durchforstet werden. Kontakte? Welche Kontakte? Klick Klack Klick, dann auf ".senden und empfangen" gedrückt und ab ist der Weihnachtsgruß. Kurz danach ist oft schon vergessen, wen aller aus dem Adressbuch man damit "beschert" hat. Vor ein paar Jahren haben sich bei mir sehr viele neue Kontakte ergeben. Im Jahr 2009 ist mein erstes Buch "Feichtenbach" erschienen, zwei Jahre danach "Mussolini in Pfaffstätten" und 2014 die Retrospektive "Franz Bueb". Das Adressbuch hat sich seither stark gefüllt, die Ma...

Senioren Sonntag

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Manchmal, nicht sehr oft , kommt es im Winer vor, dass ich an einem Sonntag schon früh (ca. 6h) und warm eingepackt zum nahen Zeitungsstand schlurfe ... Die Morgenstimmung an kalten Wintertagen genießen, das hat was! Rundum keine störenden Geräusche, der Tag erwacht leise.Ganz zart zeigt sich die Sonne und man ist ganz alleine auf der Strasse. Mit einer Tageszeitung unterm Arm, beginnt dann ein ungefähr 10 min. Spaziergang in meiner näheren Umgebung, an dessen Ende ich mit rosarot gefärbten Wangen in die warme Stube zurück komme, mir meinen ersten Kaffee zubereite und beginne, die Zeitung durchzublättern. Manchmal, nicht sehr oft , purzeln unterschiedliche Artikel durcheinander, die dann doch ein "Gemeinsames" bilden, so wie auch heute zum Thema Senioren. Immer mehr Senioren werden zu Straftätern , Anstieg 29 % bei den Golden Agers , einzig die Mordrate ist nicht gestiegen - ist zu lesen, wobei auch nachgefragt wird ob wir uns künftig von den Pensionisten ...

Zeitwende auch in der Literatur ...spätestens jetzt ...

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  Die Zeiten haben sich geändert, wir leben nicht mehr im Biedermeier und nicht mehr in der Zeit der Ego-Selbstverwirklichung ... oder stimmt es, dass der Mensch aus der Vergangenheit nichts gelernt hat? Spätestens jetzt, nach der Literaturnobelpreis Verleihung 2015 an Swetlana Alexijewitsch, sollte endlich ein Umdenken erfolgen, darüber, was zeitgemäße Literatur ist.   Spätenstens jetzt, sollten auch die Kritiker, Juroren usw. zur Kenntnis nehmen, dass sich unsere Welt  in der größten Umwandlung dieses Jahrhunderts befindet und dass die Bewertung was "gute" Literatur ist, dem aktuellen Weltgeschehen anzupassen ist. Wer sich literarisch entlädt, dass der Partner entschwunden, die Einsamkeit drückt und die Schwangerschaft nicht eintrifft, sollte das Schreiben nicht zu Therapiezwecken missbrauchen, sondern einen Therapeuten aufsuchen. Und wer die Biographie seines Hundes oder Probleme mit den Handwerkern zu P...

Ein Ginkobaum in Wien

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Ein Spaziergang durch Wien ergibt viele interessante Motive, die Hofburg, die Fiaker usw. Was kann der "Herumstreuner" nicht alles beobachten ...besonders das Mozartdenkmal ist sehr umschwärmt von Fotografen, daher soll es in diesem Beitrag "geschont" bleiben. Viel interessanter ist der prächtige Justizpalast am Schmerlingplatz 10, Schmerzpunkt in der Geschichte der Ersten Republik Österreichs 1927, er steht auf einem "unregelmäßigen Platz" ...vielleicht wie so manches Urteil der Justiz? Oder der Seiteneingang zum Parlament. Vor dem Parlament stehen die Touristen, sie fotografieren den großartigen Aufgang, doch manche Schönheit zeigt sich nicht im vordergründigen Prunk, sondern im stillen Park und in den Gassen dahinter. Seiteneingang Schmerlingplatz Rückseite Parlament Seiteneingang Schmerlingplatz Das Burgtor, rechts dahinter das Naturhistorische Museum Hinter der Hofburg im Burggarten Burggarten mit Palmenh...

Die Kanzlerin lädt ein ...

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...vergisst jedoch, zuvor ihr "Personal" zu fragen ob und wie diese "Einladung" organisatorisch zu bewältigen sei. Sie weiss auch nicht, wieviele und wer aller kommen wird ... Dafür wurden zuerst vereinbarte Regeln "entregelt". Wochen zuvor durften wir zwar via Fernsehen von ihr und Hr. Scheuble erfahren, dass Regeln unbedingt eingehalten werden "müssen" - aber das galt wohl nur für Griechenland! Damit das gemeinsame Zusammenleben einer Gesellschaft funktioniert -  nicht nur für wirtschaftliche Interessen - bedarf es gewisser Regeln, die einzuhalten sind, denn sonst entwickelt sich eine Eigendynamik, die alsbald in eine Art Anachie übergeht... Da mehr Gäste kamen als erwartet, wünscht sich die "Gastgeberin" jetzt eine Umverteilung auf andere Länder, doch die wollen nicht. Verständlich - schließlich haben sie nicht "eingeladen" Aber auch die Gäste wollen nicht! Wer will schon das Land wo "Milch und Honig...