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Frühling 2012 usw.

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Vielleicht ist dieses Jahr das Bombardement der Werbung doch vorbei, die Diktatur des Fernsehens weggestürzt und der Konsumrausch ausgeschlafen? Vielleicht werde ich im nächsten Jahr den Standort wechseln, dieselben Verhaltensmuster vorfinden, und ein Alltagsleben, das sich aufgelöst hat, in einer Woge des Materialismus? In die Gesichter des Profitdenkens werde ich Fragen stellen, und keine Antworten erhalten, warum sollte ich noch blühen?

Neunkirchen - oder wie Städte sterben ...

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Vor ungefähr 8 Jahren war ich in Neunkirchen im Bezirk Wiener.Neustadt. Die kleine hübsche Altstadt war gefüllt mit Leben und in den kleinen Läden in der Herrengasse wurden hübsche Dinge angeboten, wie man sie sonst in den großen Einkaufzentren kaum mehr findet. Vieles wurde von mir entdeckt und auch gekauft. Vor einigen Tagen war ich wieder dort - aber es war ein trauriger Anblick der sich darbot. Draußen vor dem Ort war ein Einkaufzentrum entstanden, mit den üblichen Handelsketten und Baumarkt, in derselben Hässlichkeit wie man sie heute überall findet. Der wunderschöne Hauptplatz mit den hübsch restaurierten Häusern, war wenig besucht und als ich in die Herrengasse kam ...da waren fast alle diese kleinen Geschäftslokale geschlossen. Man hatte es also auch hier in wenigen Jahren geschafft, einen hübschen Ort mit guter Infrastruktur, in ein lebloses "Dorf" zu verwandeln, denn wo es keine Geschäfte gibt, gibt es auch keine Menschen, ohne Menschen keine Begegnungen, ohne B...

Himmelgeschichten

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Was will uns dieser Himmel sagen?   Vielleicht, dass ihm nicht gefällt was er da "unten" sieht?

Gedanken über Kind sein im Alter

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Gut – man sagt ja, im Alter wird man wieder zum Kind. Ich finde das wunderbar, ist es doch die einzige Kindheit bei der die Erwachsenen nichts mehr mitzureden haben. Somit fallen viele Zwänge weg und man kann sich ganz dem „Kindsein“ hingeben – man hat die Zwänge sozusagen entrümpelt … Wie das gehen soll? Ein Beispiel: Ich gehe einen altbekannten Weg, nochmals, mit den Augen eines Kindes. Ich schlendere einfach, ohne Eile, was gibt es da alles zu entdecken, Vogelstimmen, Steine auf dem Weg, ein buntes Stück Papier in einer Mauerritze, hastig eilende Menschen … aber ich bleibe einfach stehen und gebe mir die Zeit eines Kindes. Ich schaue neugierig wie ein Kind, ich horche wie ein Kind,  und frage wie ein Kind, bis sich eine Fröhlichkeit in mir einstellt … und die Welt ist wieder in Ordnung. Ich habe mir selbst ein Geschenk gemacht – ich bin mir selbst wichtig geworden. Geld und Erfolg sind nicht mehr das Wichtigste im aktuellen Leben, das ist vorbei – sie wa...

Gedanken über die Nacktheit und das Alter

Die Nacktheit ist zum Markt geworden ...der Markt ist ausgezogen um für das Ausziehen zu werben und hat damit Reiz, Ästhetik und die natürliche Schönheit vertrieben ... Man hat sich der Nacktheit bedient, um aufmerksam zu machen und den Markt zu steuern. Doch wer ist der Markt? Ein Theaterdirektor der eine Rolle an das  "unbedingte Nacktsein" koppelt? Nackte "innovative" Schüler, gegen verstaubte Bildungspolitik, denn sonst "stehst nackt da"? Eine Tänzerin die mehr zeigt als sie tanzt? Sind es nicht wir, die Konsumenten, die entscheiden was der Markt liefern soll? Und wie echt ist die Nacktheit die uns der Markt zeigt? So echt wie ein Rubens-Bild oder Fotoshop? Der Markt korrigiert, operiert, retuschiert - was übrig bleibt ist Botox, Photoshop und Silikon. Das Alter ist  ...glaube ich ... gekommen ... wenn man die aktuelle Welt nicht mehr versteht, und die vergangene nicht mehr da ist.

Urheberrecht

Ich bitte alle Kunstschaffenden in Österreich sich über die Forderungen von "Kunst hat Recht" zu informieren und diese Aktion zu unterstützen. Mehr Information: http://www.kunsthatrecht.at

Pfaffstätten

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. Für alle, denen mein Buch besonders gut gefallen hat, und die die Orte der Handlung nun  kennen lernen wollen, habe ich noch eine zweite Fotogalerie zusammen gestellt. Der Hauptplatz - links das rosa Museum in dem alles begann... Hier beginnt die Einödgasse, die in die beschriebene Einöde führt   zum ehemaligen Gasthof Waldschnepfe Straße in die Einöde Hier beginnt der Aufstieg zur erwähnten Klessheimwarte Ende Im Ort gibt es schön restaurierte Häuser mit viel Liebe zum Detail Bei dieser Fenstergestaltung hat man wohl an den Lilienfelderhof gedacht (siehe unten), oder es gab einen besonderen Bezug zu Venedig ...wer weiß? Gestalterische  Ideen  - (vielleicht Architekt mit Tierkreiszeichen Steinbock?) findet man überall, sogar bei einer schon lange geschlossenen Gemischtwarenhandlung Noch eine besonders liebevoll restaurierte Fassade. Früher wurden die noblen Häuser vornehmlich im "Wienerwald-Stil" gebaut...